Thomas-Mann-Gymnasium
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OAZ berichtet: Kein Fall für Ölkännchen und Schraubenschlüssel

Falsche Zeitanzeige am Thomas-Mann-Gymnasium lässt sich nur durch Austausch von Baugruppen beheben


Mit Schraubenzieher lässt sich an der Uhr des Gymnasiums nichts richten. Foto: ak

Oschatz. Seit der Zeitumstellung Ende März dürfte die Idee, künftig auf den Wechsel von Sommer- und Normalzeit zu verzichten, ein paar Anhänger mehr gefunden haben. Bis 27. März zeigte die Schuluhr korrekt an, was die Stunde geschlagen hatte. Danach landete dieser Zeitmesser in der OAZ-Rubrik „Übrigens“. Wie die stellvertretende Schulleiterin Petra Rochner der Redaktion versicherte, hätte das weder beim Hausmeister noch im Lehrerkollegium ein Schmunzeln ausgelöst, denn man stehe ohne eigenes Verschulden im Fokus des Interesses.

Gelegentlich sieht man im Fernsehen Reportagen darüber, wie historische Uhrwerke liebevoll und aufwändig gepflegt werden, damit ihre Mechanik die Zeiger Tag für Tag zuverlässig in die richtige Stellung bringt. Wer angesichts der offensichtlichen Differenz zwischen „Schulzeit“ und Sommerzeit mangelnde Pflege als Ursache vermutet, ist allerdings auf dem Holzweg. Hinter dem Zifferblatt der Uhr des Gymnasiums verbirgt sich keine Mechanik. Dort arbeitet ein Getriebe, das die Impulse des Funkempfängers in Zeigerbewegungen umsetzt. Dieses Getriebe ist allem Anschein nach in Ordnung, schließlich bewegt sich der große Zeiger minütlich weiter und der kleine Zeiger entsprechend mit.

„Der Fehler muss im Funkempfänger oder in dessen Verknüpfung mit dem Getriebe liegen“, erklärt André Horn, der für die Firma Dussmann hier die Hausmeisterdienstleistungen erbringt. Nun habe man erst einmal nach einer Firma suchen müssen, die dieses Problem lösen könnte. Ganz so taufrisch seien die Bauteile nicht mehr. Die Tricks, die jeder zuhause ausprobiert, dessen Funkwecker die Zeitumstellung verschlafen hat, hätten nichts gebracht. Natürlich habe man den Strom abgeschaltet und versucht, die Uhr sozusagen neu zu starten.

Ein wenig Geduld sei noch nötig, ließ Petra Rochner die Redaktion wissen. Schulträger ist das Landratsamt, das müsse der Reparatur beziehungsweise der Übernahme der dadurch entstehenden Kosten zustimmen. Wenn es genügen würde, jemand mit einem Kännchen Öl und einer Leiter auf den Dachboden zu schicken, um die Uhr wieder auf den Stand der Zeit zu bringen, hätte man das längst getan. Auf den Schulbetrieb hat die falsche Anzeige der Uhrzeit an der Fassade übrigens keinen Einfluss. Im Haus gehen alle Uhren richtig und die Pausenklingel ertönt zur richtigen Zeit.

Noch einmal: TMG stellt sich vor

Es war wieder soweit!

Auch in diesem Jahr fand erneut unsere bekannte Traditionsveranstaltung „TMG stellt sich vor“im Oschatzer Gymnasium statt.

Am 29. März um 18:00 Uhr öffneten sich die Türen der Aula des Thomas-Mann-Gymnasiums, boten kostenlosen Eintritt und schlossen sich erst nach 20.00 Uhr wieder. Eine Bar versorgte die ankommenden Gäste mit Erfrischungen, bis es losging.

Es handelte sich dabei um ein zweistündiges Programm, bei dem die Schüler unserer Schule die Chance hatten, ihre Talente einem breiten Publikum zu präsentieren. Viele Eltern oder Großeltern, aber auch ehemalige Schüler, Mitglieder des Fördervereins, sowie Lehrer, jetzige Schüler und interessierte Oschatzer applaudierten den jungen Talenten.

Das Programm, was diese auf die Beine stellten, stand unter dem Motto „LOVE, PEACE AND HAPPINESS“. Die Auftritte waren  gestaltet durch die Kurse „Talente fördern“ der 5. Klassen , die Chöre des Gymnasiums sorgten für die musikalische Note und weitere musikalische, sportliche und tänzerische Begabungen unserer Schüler bereiteten insgesamt einen unterhaltsamen und kurzweiligen Abend... Der Kinderchor machte den Anfang und an vorletzter Stelle sorgte der Jugendchor mit den Liedern „Wo das klare Wasser fließet.“, Stehn zwei Stern“ und „Only by Grace“ für Begeisterung beim Publikum. Solisten beeindruckten die Zuschauer mit dem Klang der verschiedensten Instrumente. Eine sportlich-elegante Show boten Turner und zeigten bewundernswerte Küren. Das Programm schloss mit einem kleinen Konzert der Schulband „BROKEN BROOM“.

Insgesamt war es für alle Beteiligten ein toller Abend mit zahlreichen Talenten, die jeden auf ihre eigene Art begeisterten.

Schon jetzt freuen sich hoffentlich viele auf 2020 und auf ein neues, abwechslungsreiches Programm.

 

Sophia  Donaubauer

OAZ berichtet: Noch einmal Kind sein: Abiturienten genießen es

Foto: Elena Catterfeld

An die Helden ihrer Kindheit erinnerten die diesjährigen Abiturienten des Oschatzer Thomas-Mann-Gymnasiums mit ihrer Kostümierung am Dienstag, als sie sich auf der Treppe vor ihrem Schulhaus in Jubelpose ablichten ließen. An jedem Tag in dieser Woche kostümieren sich die Zwölftklässler nach einem anderen Motto und sorgen so für Aufsehen und Spaß bei den Mitschülern und Lehrern des Gymnasiums.

OAZ berichtet: Große Bühne für junge Stars: Oschatzer Schüler zeigen, was sie können

Thomas-Mann-Gymnasium stellt sich vor: Talente-Schau und Informationen im Schulhaus

Die Mitglieder der Zumba-Gruppe um Lehrerin Anne Bennewitz bringen Schwung auf die Bühne der Aula des Oschatzer Thomas-Mann-Gymnasiums. Weitere Fotos auf www.lvz.de/Region/Oschatz. Foto: Christian Kunze

Oschatz. Love, Peace and Happiness, also ins Deutsche übertragen Liebe, Frieden und Glück strahlte die diesjährige Talentegala des Thomas-Mann-Gymnasiums aus. Passend zum Motto gab es eine überwiegend beschwingte, abwechslungsreiche und breit gefächerte Palette des Schullebens zu sehen – nicht nur in der Aula, sondern auch im Foyer, auf den Fluren und im Speiseraum.

Letzterer war zum Abschluss des Abends am Freitag die Bühne für Broken Brooms, eine der beiden Schulbands. Die Jungs überzeugten an Gitarre, Schlagzeug und Mikrofon mit deutschen und englischsprachigen Titeln. Mit ausschließlich deutschsprachigen Stücken waren dagegen die Mitglieder des Kinder- und des Jugendchores zu erleben.

Wo Gesang ist, da ist auch Musik und wahrlich, die Zahl der Instrumentalisten beim diesjährigen „Thomas-Mann-Gymnasium stellt sich vor“ reichte von Klavierstücken über Gitarrenklängen bis hin zu Flöte, Violine, Saxofon und Klarinette. Da soll noch mal einer sagen, musizieren ist langweilig. Mit ordentlich Rhythmus im Blut präsentierten sich die Zumba-Sport-Tänzerinnen, die mit ihrer Choreographie die Aula zum Beben brachten. Viel Bewegung boten auch die erstmals auftretenden Akrobatinnen des Oschatzer Turnvereins 1847. Mit dem ein oder anderen Radschlag, Sprung oder Handstand maßen sie die räumlichen Grenzen der Bühne komplett aus.

Dem Applaus des Publikums gewiss waren auch die beiden Moderatorinnen des Abends, die sich in diesem Jahr in die Rollen von Lehrerin und Schülerin begaben. Neben dem Generationenkonflikt wurde in ihren Zwiegesprächen zudem auf originelle Weise daran erinnert, dass sich ein Erwachsener, egal ob nun Pädagoge oder nicht, gern wehmütig an die unbeschwerte Jugendzeit erinnert.

Einen ernsteren Ton schlugen die Präsentationen des Hubertusburger Jugendfriedenspreises an. Ulf Müller, als Vertreter des auslobenden Freundeskreises Hubertusburg in Wermsdorf, erinnerte daran, dass ein friedliches Miteinander keinesfalls selbstverständlich ist. Die ausgezeichneten kreativen Arbeiten der Gymnasiasten, mit Beamer an die Wand geworfen, belegten das auf eindrucksvolle Weise.

Neben Ergebnissen des Ganztagsangebotes und weiteren Schülerarbeiten waren im Foyer auch die ersten Resultate des neuen begabtenförderlichen Unterrichts zu sehen. Seit einem halben Jahr besuchen die Jungen und Mädchen der Klasse 5 wöchentlich Kurse, die ihren Interessen und Stärken gewidmet sind. Sprache, Mathematik, Natur, Kunst, Fotografie, Chor, Schulband und die Ausbildung zum Streitschlichter umfasst das Repertoire der Angebote.

Zwei davon werden von schulfremden Partnern geleitet, der Rest von Pädagogen. „Unser Ziel ist es, ein ausgewogenes Verhältnis von beidem zu schaffen und das Ganze auszubauen“, so die verantwortliche Lehrerin Ines Marx. Schulsozialarbeiterin Larissa Melzig freute sich, bereits sechs Kinder in der Streitschlichterausbildung begrüßen zu können. Ziel der Ausbildung ist es, dass die Schlichter Konflikte zwischen Mitschülern bewältigen helfen.

Alle Jahre wieder

Auch dieses Jahr findet die Traditionsveranstaltung „TMG stellt sich vor“ statt, unter dem diesjährigen Motto „Love, Peace und Happiness“. Am 29. März ist es wieder soweit und die Talente des Thomas-Mann-Gymnasiums zeigen ihre speziellen Fähigkeiten. So erwartet Sie zum Beispiel ab 18.00 Uhr im Foyer die Präsentation des neuen Kurses „Talente fördern“. Dort können sich seit diesem Schuljahr Fünftklässler gemäß ihren individuellen Interessen und Begabungen anmelden und diese weiterentwickeln. Nach diesem Auftakt beginnt um 19.00 Uhr das Programm in der Aula, die Eintrittskarten können ab dem 11. März im Sekretariat im Zeitraum von 8.30 bis 16.00 Uhr kostenfrei erworben werden. Das diesjährige Programm wird Sie mit abwechslungsreicher Vielfalt beeindrucken. So tritt zum Beispiel der Kinder- und Jugendchor des Thomas-Mann-Gymnasiums auf und weitere Ganztagsangebote, die unsere Schule zu bieten hat, präsentieren Ergebnisse ihrer Arbeit. Freuen Sie sich auf Solisten, die musizieren, tanzen, singen, rezitieren – auf die große Bandbreite an Talenten, die an unserer Schule zu Hause sind. In der Pause des zweiteiligen Programms findet ein Auftritt unserer Schülerband „Broken Broom“ im Speiseraum statt. Die Schüler und Lehrer des Thomas-Mann-Gymnasiums freuen sich darauf, Sie am letzten Freitag im März herzlich willkommen heißen zu können.

Anna-Sue Schneider