Thomas-Mann-Gymnasium
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OAZ berichtet: „Unsere Arbeit soll ein Appell sein“

Freundeskreis Schloss Hubertusburg zeichnet Schüler aus Oschatz, Wermsdorf und Riesa mit Jugendfriedenspreisen aus


Die Preisträger, Laudatoren und Redner des diesjährigen Hubertusburger Jugendfriedenspreises. Mehr Fotos unter www.lvz.de/region/oschatz

Foto: Jana Brechlin

Oschatz. 65 Jugendliche haben sich mit über 30 Arbeiten am 5. Hubertusburger Jugendfriedenspreis beteiligt. Die fünf besten Arbeiten und erstmals auch ein Publikumspreis zum Motto „Ertraget einander – Leben wir im (Un-)Frieden?“ wurden traditionell zur Eröffnung der Hubertusburger Friedensgespräche am Wochenende in Wermsdorf ausgezeichnet. Wolfgang Köhler, Vorsitzender des veranstaltenden Freundeskreises, freute sich über die Resonanz auf den Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Ministeriums für Kultus stattfindet: „Gewonnen haben alle, die sich beteiligt haben, denn schon das Nachdenken und die Beschäftigung mit dem Thema Frieden ist ein Gewinn.“

Allen Arbeiten – darunter neben Texten, Gedichten und Liedern auch Bilder, Skulpturen oder Videos – gemein ist der Wunsch nach Frieden und Verständigung, der von den Jugendlichen durchaus nachdrücklich und fordernd formuliert wurde. „Unsere Arbeit soll ein Appell sein“, sagte Laura Richter vom Oschatzer Thomas-Mann-Gymnasium, die gemeinsam mit ihrer Mitschülerin Theresa Franke für ein Bild und ein Gedicht „Mensch, besinne dich“ den ersten Preis in der Altersgruppe ab 16 Jahre erhalten hatte.

Neben Urkunden gab es für die Ausgezeichneten auch Preisgelder von 100 bis 300 Euro, die vom Rotary-Club Katharina von Bora Torgau-Oschatz gestiftet wurden. Präsident Armin Möbius unterstrich, das Motto der Rotarier sei „Frieden sichern“ und fügte hinzu: „Deshalb sind wir hier ganz richtig, indem wir die Jugend unterstützen.“ Wolfgang Köhler dankte für diese Hilfe und auch den Schulen und Lehrern, die den Wettbewerb in ihre Klassen getragen und so gefördert haben.